
Berge, Täler, enge Dorfstraßen und viele Treppenstufen. Für uns „Flachländer“ aus Brühl war die Anfahrt ins Oberbergische nach Hunstig zum dortigen Kleinkaliberverein ein landschaftlich eindrucksvoller Tapetenwechsel, auf den letzten Metern hinauf bis zum Schießstand allerdings auch eine äußerst schweißtreibende Angelegenheit. Spötter mögen darin einen entscheidenden Heimvorteil für die Hunstiger Schützenfreunde sehen. Jedenfalls waren wir froh, zwar außer Puste, aber ansonsten von der reizvollen Umgebung durchaus angetan, den Aufenthaltsraum auf dem Schießgelände erklommen zu haben. Ein warmer Empfang durch unsere heutigen Gegner, die uns sogleich mit kühlenden Getränken versorgten, ließ den Puls wieder ruhiger schlagen. So erholt eröffneten zuerst Norbert und Ulrich für die Brühler die KK-Aufgelegt Landesligabegegnung. Und das mit beachtenswerten Ergebnissen, mit denen sie schon früh einen Vorsprung gegenüber den Hunstigern herausschossen. Was durfte man jetzt von Hubert, Werner und Oliver erwarten? Und auch sie zeigten sich an diesem Abend von ihrer besten Seite – von der einen oder anderen 9,9 einmal abgesehen.
Die Ergebnisse:
Hubert Mörsch 296 Ringe gegen Ralf Mattig 291 Ringe, Werner Blischke 294 Ringe gegen Dieter Knapp 289 Ringe, Ulrich Hennemann 294 Ringe gegen Jörg-Peter Winands 289 Ringe. Damit gingen zwei Mannschafts- und sechs Einzelpunkte an uns Brühler. Oliver Meyer 291 Ringe gegen Gerhard Köhn 287 Ringe und Norbert Zimmermann 290 Ringe gegen Liane Köhn 281 Ringe vervollständigten unser bislang bestes Ligaergebnis.
Neben ihrer Gastfreundschaft zeigten sich die Hunstiger auch von ihrer kameradschaftlichen Seite. Da wieder auf Papierscheiben geschossen wurde, assistierten sie uns beim Scheibenwechsel. Die Scheibenträger wären ohne Auflösung des Standes ansonsten nicht erreichbar gewesen. Vielen Dank dafür!
