
Oliver Meyer, unser heutiger Mannschaftskapitän und Ersatzschütze für den Fall der Fälle, vermeldete schon zur Halbzeit: Heute LOL LG Auflage. Erster Wettkampf – sehr hochklassig. 3:2 für Brühl. Damit traf er den Nagel auf den Kopf. Die vier Mannschaften aus Brühl, Inden-Altdorf, Bachem und die Heimmannschaft aus Tüschenbroich sorgten allesamt für spannende Wettkämpfe und Spitzenergebnisse.
Wir Brühler mussten uns zu Beginn mit den Indenern auseinandersetzen. Zwar hatten wir uns gegenüber der letzten Saison auf zwei Positionen verstärkt, doch ist der erste Wettkampf immer so etwas wie ein Wegweiser, und man kann erst danach so richtig einschätzen, was in der Mannschaft steckt.
Auf Position eins gesetzt holte sich Helmut Netzer den ersten Einzelpunkt wie erhofft mit 300 zu 299 Ringen gegen Michaela Bär. Kniffliger wurde es auf der Zwei. Paul Czerwinski zeigte ebenfalls keine Schwäche, zog allerdings mit Jochen Schmitz „nur“ gleich, was bedeutete, er musste im allerersten LOL-Wettkampf gleich ins Stechen. Trotz vier sauber erzielter Zehnen entschied die Zehntelwertung das Duell im vierten Stechschuss für den Indener (10,1:10,8). Hubert Mörsch auf Drei hatte sich selbst sicher mehr versprochen, jedoch kam er noch nicht so richtig in Tritt. Seine 294 Ringe gegen die 300 von Robert Schmitz zeigten aber zumindest an, dass noch Luft nach oben ist. Auch Werner Blischke und Frank Schuhmacher trennten sich zunächst unentschieden mit jeweils voller Ringzahl. In einer Zitterpartie stachen die beiden mit jeweils vier Schüssen und einem hauchdünnen Ausgang für Werner mit 10,8 zu 10,6. Knapp ging es auch am Ende zu. Uli Hennemann und Doris Peters trennte ebenfalls nur ein Ring – zum Vorteil für den Brühler (300:299).
Nach der Mittagspause, in der sich die Tüschenbroicher mit einem leckeren Essensangebot als tolle Gastgeber präsentierten, ging es für uns jetzt gegen St. Mauritius Bachem. Helmut Netzer unterlief während seines Wettkampfs eine Unachtsamkeit, was ihn gegen Johannes Parzefall den ersten Einzelpunkt kostete (299:300). Paul Czerwinski zeigte sich von dem vorausgegangenen Nervenspielchen unbeeindruckt und ging nach seinem Wettkampf gegen Markus Tiefenbach als Sieger vom Stand (300:299). Wie erhofft zeigte auch Hubert Mörsch die erwartete Trotzreaktion. Er blieb Ilse Parzefall (300) zwar unterlegen, zeigte aber mit seinen 299 Ringen, wohin die Reise in Zukunft hingeht. Diesmal ohne Stechen und mit 300 Ringen ließ Werner Blischke seinen Konkurrenten Heinrich Konrad Poulheim (298) hinter sich. Und last but not least überzeugte auch Uli Hennemann mit seinem zweiten 300er Ergebnis gegen Angela Schubert (299).
Alles in allem sorgten wir selbst dafür, dass uns an diesem Tag alles gelang, was wir uns erhofft hatten. So kann es gerne weitergehen.
weitere Informationen hier
