Gut, aber nicht gut genug

Das ist das Fazit zum Abschluss der Wettkampfrunde in der diesjährigen KK-Auflage Landesliga. Und damit wird es leider auch nichts mit dem avisierten Wiederaufstieg in die Oberliga. Mit Ausnahme der fatalen Heimniederlage gegen Bachem waren unsere Gesamtergebnisse in der Summe durchaus in Ordnung. Es folgten drei Siege in Folge, alle auswärts. Doch das Liegenlassen wichtiger Einzelpunkte ließ die Hoffnung auf Platz eins bis zum „Finale“ gegen die Sankt Sebastian Bruderschaft Gymnich schon frühzeitig zum Rechenexempel werden. Die Konkurrenz war stark. Aus eigener Kraft war der Gruppensieg nur noch schwerlich zu schaffen. Das hätte einen finalen Zu-Null-Sieg und Punktverluste der härtesten Gegner vorausgesetzt. Aber auch im direkten Duell im letzten Heimkampf gegen die Gymnicher Nachbarn reichte es nicht zur erhofften Überraschung. Letztlich wären es nur drei Ringe gewesen, die das Blatt noch hätten wenden können.

Hubert Mörsch unterlag Peter Wahl mit 296 : 295 Ringen. Oliver Meyer passierte dasselbe mit 294 : 295 Ringen gegen Torsten Felten. Uli Hennemann konnte mit Hans-Josef Axer noch gleichziehen (jeweils 293 Ringe) Jedoch war auch das zu wenig, um noch etwas entscheidend zu bewegen. Mit 1 : 5 Einzel- und 0 : 2 Mannschaftspunkten war unser Schicksal besiegelt. Werner Blischke mit 289 Ringen und Norbert Zimmermann mit dem gleichen Ergebnis ergänzten eine trotz allem ordentliche Mannschaftsleistung.

Im Grunde genommen waren wir nahe dran, unser gestecktes Ziel zu erreichen. Aber, und das soll unser Ziel für die Saison 2027 sein, werden wir uns alle auf die Agenda setzen müssen, weniger individuelle Leistungsschwankungen zuzulassen. So werden wir hoffentlich nächstes Jahr wieder ganz oben stehen.

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