The winner is …

Zum zweiten Mal hintereinander beendeten die Brühler Luftgewehr-Aufgelegt Schützen die Landesoberliga als Gruppenerste. Und das durchaus souverän und eindrucksvoll. Hatten wir im letzten Jahr noch das Glück der Tüchtigen auf unserer Seite, ließen wir diesmal von Beginn an keinerlei Zweifel aufkommen, dass die Siebziger die Ligagruppe Mitte dominieren wollten. Dass dies gelingen könnte, lag daran, dass wir unser Team optimal verstärken konnten, so dass alle Positionen nahezu gleich stark besetzt waren. Insofern hatten unsere Gegner, nach verhaltenem, aber dennoch siegreichen Start unsererseits, ab der zweiten Hälfte der Ligarunde nichts mehr entgegenzusetzen.

Und das sollte auch am letzten Wettkampftag zuhause in Brühl so bleiben. Die Stammheimer und Pierer wären an einem guten und an einem schlechten Tag unsererseits durchaus in der Lage gewesen, die Endtabelle zumindest kosmetisch zu unseren Ungunsten zu beeinflussen, aber diesmal passte bei uns absolut alles. Werner Blischke und Helmut Netzer hatten ihre Gegner Wolfgang Ley und Detlev Thurau von Beginn an im Griff. Unsere Spitzenkräfte auf Position eins und zwei zeigten im Gegensatz zu den beiden Stammheimern keinerlei Schwächen und sammelten die ersten beiden wertvollen Mannschaftspunkte. Paul Czerwinski benötigte gegen den gleichstarken Georg Bubltz (299:299) mal wieder die Verlängerung, um den entscheidenden Siegtreffer zu landen. Da an diesem Tag ein „Ladies first“ nicht infrage kam, hielt Uli Hennemann die Stammheimer Mannschaftschefin Petra Bruhns von Beginn an auf Abstand (299:295). Gleiches gelang auch Hubert Mörsch gegen Frank Backhausen (300:296). Nach seinem etwas missglückten Start am ersten Wettkampftag bewies Hubert auch diesmal wieder, dass er seinen Teamkollegen in nichts nachsteht.

Dieses 5:0 schaffte natürlich die optimale Ausgangssituation für unseren zweiten Wettkampf gegen Pier. Das Duo Blischke/Netzer ließ wiederum nichts anbrennen und schlug Christoph Zander und Karl-Heinz Jungherz mit 299:296 bzw. 300:299 Ringen. Paul machte es diesmal kurz und wies Herbert Höppener mit 300:299 in die Schranken. Die Hoffnung von Uli Hennemann, diesmal ohne Stechen davon zu kommen, wurde nicht erfüllt. Dafür boten er und Franz-Josef Kück den Zuschauern ein besonders unterhaltsames Vergnügen. Schon im Vorkampf mit jeweils 299 Ringen gleichauf, dauerte es insgesamt sechs Stechschüsse, bis die Entscheidung fiel. Der Ehrenpunkt für die Pierer war vollauf verdient. Hubert Mörsch hatte zuvor gegen Norbert Neffgen den vierten Einzelzähler für die Brühler gesichert (299:298).

Damit behielten wir Brühler die Spitzenposition und werden Anfang März wieder mit großen Hoffnungen, aber auch mit dem nötigen Respekt vor unseren Mitbewerbern, die Relegationswettkämpfe zur Rheinlandliga bestreiten. Gedankt sei an dieser Stelle wieder allen unseren Brühler Vereinskollegen, die uns während unserer Ligareise 2025 begleitet haben. Namentlich genannt werden sollen unser Mannschaftsführer Hans Pohl, Oliver Meyer, Isabell Grosser, Renate und Wolfgang Rivet und Frank Herrmann.

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